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    Die Simultanhalle als hauntologisches Archiv: Verlorene Zukünfte und Zeitreste des Möglichen

    15. – 15.08.2026

    Workshop/Filmscreening:
    Die Simultanhalle als hauntologisches Archiv: Verlorene Zukünfte und Zeitreste des Möglichen

    15:00 – 17:00 Uhr
    Eintritt frei!

    Der Workshop wird durchgeführt von Philip Nürnberger (Künstler) und Markus Pinell (Kuratorium Simultanhalle)

    Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was sich eigentlich hinter dem Begriff „Hauntology“ verbirgt. Im Rahmen des Workshops zeigen wir dazu erstmals in Köln Simon Poulters und Sophie Mellos einstündigen experimentellen Dokumentarfilm 𝘞𝘦 𝘈𝘳𝘦 𝘔𝘢𝘬𝘪𝘯𝘨 𝘈 𝘍𝘪𝘭𝘮 𝘈𝘣𝘰𝘶𝘵 𝘔𝘢𝘳𝘬 𝘍𝘪𝘴𝘩𝘦𝘳 (2025) im Originalton mit deutschen Untertiteln.

    Der Film verbindet dokumentarische Elemente, Musik und hauntologische Fiktion. Zusammen mit dem Protagonisten reisen wir durch unheimliche Landschaften und digitale Räume, um die theoretischen Konzepte Mark Fishers von den 1990er-Jahren bis in die algorithmisch strukturierte Gegenwart nachzuzeichnen. Ebenfalls enthalten sind Interviews mit Theoretiker:innen, Journalist:innen und Künstler:innen, die von Fishers Werk beeinflusst wurden.

    Im Anschluss wollen wir Fishers Idee einer kollektiven Vorstellungskraft jenseits des kapitalistischen Realismus gemeinsam weiterdenken. Dafür werfen wir einen Blick auf ausgewählte Beispiele der Archivbestände der Simultanhalle und diskutieren, inspiriert vom Vergangenen, im Sinne einer angewandten Hauntologie, wie wir den Gefühlen von „Lost Futures“, Stillstand und Verfall begegnen können und ob der von Fisher immer wieder beschworene Ausweg aus der Polykrise vielleicht im „Acid Communism“ liegen könnte.

    WITTERN - Workshop III

    Anmeldung zum Workshop/Screening unter: info(at)simultanhalle.de

    Die SimultanProjekte 2026 werden gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Köln, Wunderkammer Stiftung und GLS Treuhand e.V. Mit freundlicher Unterstützung von Gaffel Kölsch und Ströer.