MICHAELA EICHWALD

Kritik der Urteilskraft/ Dokumentation

13.03. – 09.04.2006


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Michaela Eichwald: "Transit", Lack auf Holz, 45,5 x 30 cm, 1996


Michaela Eichwald, freie Künstlerin und Schriftstellerin in Köln, stellt in der Simultanhalle eine Übersicht ihrer bisherigen Arbeit vor.

Die 1790 erschienene Kritik der Urteilskraft ist die letzte der drei Kritiken Kants. Sie beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Motiven von ästhetischen und teleologischen Urteilen.

"Es wird eine Dokumentation, ich möchte, daß die nackten Daten aufgenommen werden. Geht das? Idealerweise vielleicht so, wie eine Ausstellung naturwissenschaftlicher Exponate in einem armen Museum in der Kreisstadt besichtigt wird. Aber ungeheizt, Anti-Schwelgung. So ähnlich wird's wahrscheinlich, - hoffentlich. Leicht angegilbte Gegenwart, besonderte Totalität, und man selbst angefacht wie ein totales Kind."

Von Michaela Eichwald erschien im Jahr 2000 die Aufsatz- und Werksammlung "gewärtigen - gegenwärtigen" (in Zusammenarbeit mit Galerie Buchholz, Köln und b_books, Berlin). 2003 anläßlich ihrer Ausstellung in der Galerie Meerettich, Pavillion der Volksbühne, Berlin, die Publikation "OSMOSE". Im Sommer 2005, anläßlich der Ausstellung "Niemand ist eine Insel" bei brunn, Berlin, und dependance, Brüssel, die Broschüre "Oedland, Odlicht, Kampf um Relevanz".

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