RUN-SPACES INTERNATIONAL

gemeinsam mit: 
CUBITT (LONDON), KABINETT FÜR AKTUELLE KUNST (BREMERHAVEN),
MESSAGE-SALON (ZÜRICH), OSKAR-VON-MILLER STRASSE 16 (FRANKFURT)
(Eine Ausstellung von Tjorg Beer und Lutz Krüger)
G.D.H.F.B.K.,Galerie der Hochschule für bildende Künste Hamburg

07.12. – 21.12.2004

G.D.H.F.B.K.
Galerie der Hochschule für bildende Künste Hamburg

 

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Andreas Gehlen/Finbar van Wijk: 29 somethimg, 2004, 29 min, DVD-Loop

 

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Robert Elfgen: Schutzmann, 2003, 7 min., DVD-Loop

 

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Roland Gätzschmann: o.T., 2004, Video und Aluminiumguss

 

Auszug aus dem Pressetext der G.D.H.F.B.K.:

Neben öffentlichen Ausstellungs-Institutionen, die als staatlich subventionierte Museen, Kunstvereine oder
Ausstellungshallen einen kulturell edukativen Auftrag erfüllen, gibt es kommerzielle Galerien, deren Programm sich unter erheblichem ökonomischem Druck gestaltet. In Kooperation mit privaten Sponsoren und Sammlern bilden diese Institutionen die Ausstellungslandschaft, Delegierte organisieren Biennalen und Messen. Daneben gibt es Ausstellungsräume, die sich auf das Engagement von Privatpersonen gründet und nach relativ autonomen Interessen geführt werden.

Solche OFF-Initiativen tragen zur Vitalität der jeweiligen künstlerischen Szenen bei und können eine Vorstellung von dem Niveau der lokalen kulturellen Milieus vermitteln. Als hervorragendes, auch überregional agierendes Vorbild der 70er Jahre sei das Kabinett für aktuelle Kunst in Bremerhaven angeführt, das sich schon früh auch um internationale Ergänzung seines Programms bemühte und noch heute als Ausstellungsraum geführt wird, der von ökonomischem Druck und edukativ-repräsentativen Anforderungen weitgehend befreit arbeiten kann. In Polen gibt es die Galerie Foksal, die in eben diesem Zwischenraum auf einem hohen kommunikativen Niveau funktioniert und deren Initiatoren auch in etablierteren Institutionen als Kuratoren tätig und auf internationalen Messen vertreten sind.

Mit der Ausstellung ’RUN-SPACES' sollen Ausstellungsräume vorgestellt werden, die in ihrer konzeptuellen Herkunft auf vergleichbaren Ebenen spielen. Wir wollen Organisatoren solcher Ausstellungsräume aus verschiedenen Städten einladen, ihre Konzepte in der HfbK-Galerie vorzustellen und über eine exemplarische Ausstellung im Modell vergleichbar zu machen.

http://galerie.hfbk-hamburg.de/