SEBASTIAN GRÄFE

Milchgrau bis Nachtblau

02.09. – 06.10.2007

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Die Arbeit von Sebastian Gräfe (geb. 1976) ist ein Plädoyer für die Befreiung aus den Zwängen eingeschränkter Wahrnehmung. Sie will die Aufmerksamkeit auf Dinge lenken, die zu Unrecht übersehen werden, will beleben, was sonst leblos ist. Sie ist dabei an kein Format gebunden und funktioniert als Idee, als Erzählung, als Foto, als Aktion und besteht größtenteils aus Erfahrungen und Gedanken, ist als solche also meist immateriell. In der Simultanhalle realisiert Sebastian Gräfe allerdings eine speziell für den Ort konzipierte Installation, in der der materielle Aufwand nicht etwa die formale Hauptaufgabe der Ausstellung ist, sondern Träger einer Idee, die den Betrachter zum Hans Guck-in-die-Luft macht, ohne das dieser ins Wasser fällt.


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